Katzen machen glücklich

6. September 2001, 09:55
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Ideale Medizin gegen Zivilisationskrankheiten

Wien - Über mögliche unerwünschte Wirkungen ist zwar noch nichts bekannt, jedoch ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Bonner Psychologen Prof. Reinhold Bergler, dass die bloße Anwesenheit einer Katze gesundheitsfördernd sei. "Katzen sind die ideale Medizin gegen Zivilisationskrankheiten wie Stress, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen", erklärte der Wissenschafter.

Befragt wurden Tierbesitzer und Nicht-Tierbesitzer. Das Ergebnis: Katzen machen den Menschen ausgeglichener, glücklicher und damit auch gesünder. Bergler: "Bei einem Menschen, der ständig mit einer Katze lebt, treten ganz bestimmte Gefühlsdefizite, Befürchtungen, Ängste, Gefühle der Einsamkeit und psychologisch wie medizinisch negative Verhaltensweise nicht auf."

Katzen können zuhören

"Die Katze kann geduldig zuhören, versteht die Menschen und genießt es schnurrend, gestreichelt zu werden", zitierte das Konrad Lorenz Kuratorium den Wissenschafter in einer Aussendung. Die Zuneigung des Tieres zu "seinem" Menschen könne man deutlich spüren - dies sei die beste Medizin für Herz, Geist und Seele, meinte Bergler. "Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits bewiesen, dass schon die bloße Anwesenheit einer Katze den Blutdruck senkt und die Seele beruhigt. Und das sind wesentliche Voraussetzungen, um z.B. die Folgen eines Herzinfarktes besser bewältigen zu können", erklärte der Experte. (APA)

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