Prinz-von-Asturien-Preis für die Biosphärenreservate der UNESCO

5. September 2001, 14:29
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Bereits 400 Gebiete in 94 Ländern zu Biosphärenreservaten erklärt

Oviedo - Das Programm "Biosphärenreservate der UNESCO" hat den diesjährigen Prinz-von-Asturien-Preis für Völkerverständigung erhalten. Es sei ein Symbol des weltweiten Engagements der Menschen für den Naturschutz und die Rettung einzigartiger Ökosysteme, begründete die Jury am Mittwoch in Oviedo in Nordspanien ihre Entscheidung.

Der Preis ist mit umgerechnet 31.000 und der Nachbildung einer Skulptur des spanischen Künstlers Joan Miro dotiert. Er wird traditionell im Herbst von Kronprinz Felipe überreicht.

Gobi-Wüste in der Mongolei ist Biosphärenreservat

Weltweit sind von der UNESCO bisher 400 Gebiete in 94 Ländern zu Biosphärenreservaten erklärt und damit unter besonderen Schutz gestellt worden. Dazu zählen etwa der Olymp in Griechenland, die Gobi-Wüste in der Mongolei, der Yellowstone-Park in den USA oder das Quellgebiet des Orinoco in Venezuela.

Dem Naturschutz sei damit eine globale Dimension gegeben worden, die zudem die Völker auf den fünf Kontinenten verbinde, hieß es. Der Prinz-von-Asturien-Preis wird seit 1981 über das Jahr verteilt in acht Sparten vergeben. Er ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen Spaniens. (APA/dpa)

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