"Jeepers Creepers"

4. September 2001, 13:59
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Ein mit deutschem Geld finanzierter Horrorfilm sorgt in den USA für Gänsehaut und Kassa

New York - Der in deutsch-amerikanischer Koproduktion entstandende Horrorfilm "Jeepers Creepers" hat die US-Kinos erobert. Der Streifen mit zwei bisher nur aus TV-Serien bekannten jungen Schauspielern in den Hauptrollen fand am Labour-Day-Wochenende bis Montagabend mehr Zuschauer als die bereits zuvor angelaufenen Komödien "Rush Hour 2" und "American Pie 2".

Mit einem Einspielergebnis von umgerechnet 240 Millionen Schilling stellte Regisseur und Drehbuchautor Viktor Salva zudem einen Rekord auf. Nie zuvor hat ein kurz vor dem amerikanischen Tag der Arbeit gestarteter Film an seinem Premierenwochenende mehr als zehn Million Dollar eingebracht. Das Labour-Day-Weekend gilt als ungünstig für Premieren, weil viele Familien die letzten freien Tage vor dem Schulbeginn für Ausflüge statt für Kinobesuche nutzen.

Deutsch ist an der Horror-Koproduktion allerdings fast nur das vorgestreckte Geld. Es war maßgeblich von der in Potsdam ansässigen Produktions- und Finanzierungsfirma Cinerenta bereitgestellt worden. In "Jeepers Creepers" entdecken Gina Phillips und Justin Long als wagemutige Geschwister ein mysteriöses Massengrab und werden daraufhin von einem mordenden Monster verfolgt. (APA/dpa)

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    foto: mgm
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