Alpenschutzkommission tritt zusammen

3. September 2001, 21:10
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Ihr Arbeitsgebiet: Natur, Verkehr, Bevölkerung und Kultur

Rom/Aosta - Das permanente Komitee der Alpenschutzkonferenz tagt am kommenden Donnerstag im italienischen Aosta. Auf der Tagesordnung steht die Bildung von zwei neuen Arbeitsgruppen, die sich mit dem Thema "Bevölkerung und Kultur" sowie mit der Inkraftsetzung des Verkehrsprotokolls befassen müssen. Vorgestellt werden die Resultate des Einsatzes der Arbeitsgruppen, die sich mit dem Problem der Bekämpfung von Lawinen sowie der Umwetterkatastrophen beschäftigen.

Im Rahmen der Alpenschutzkommission verpflichten sich Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, die Schweiz, Slowenien und Monaco zur umfassenden Erhaltung des alpinen Lebensraums.

Die Teilnehmer wollen auch den Sitz für das permanente Sekretariat der Alpenschutzkommission bestimmen. Mehrere Länder haben ihre Bereitschaft angeboten, Büros für das Sekretariat zur Verfügung zu stellen. Italien, der heuer turnusmäßig den Vorsitz der Kommission hat, reichte die Kandidatur von Bozen vor. An der Tagung in Aosta wird nach Angaben des römischen Umweltministeriums eine siebenköpfige Delegation aus Österreich teilnehmen.

Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) ist eine nicht-staatliche Dachorganisation. Sie wurde 1952 gegründet und vereinigt heute mehr als 100 Organisationen und Verbände im gesamten Alpenbogen. Die Kommission hat offiziellen Beobachterstatus beim Europarat. CIPRA-Vertretungen gibt es in allen sieben Alpenländern. (APA)

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