Videospiele lassen IQ steigen

3. September 2001, 10:54
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Visuelle Fähigkeiten nehmen mit Anforderungen zu

Bildmedien wie Computer und Videospiele lassen nach Ansicht einer US-Forscherin weltweit den durchschnittlichen Intelligenzquotienten (IQ) der Bevölkerung steigen. Der verstärkt seit den siebziger Jahren beobachtete Anstieg des IQ habe seine Ursache im Aufstieg der neuen Medien, sagte die kalifornische Psychologin Patricia Greenfield während einer Fachtagung am Sonntag in Potsdam.

Nicht generell schlauer

Die Menschen seien heute aber nicht generell schlauer, nur die visuellen Fähigkeiten würden wegen der neuen Anforderungen besser. Von 1918 bis 1989 sei der durchschnittliche Intelligenzquotient weltweit um 21 Prozent gestiegen, allein seit 1972 um ein halbes Prozent pro Jahr. Bei den IQ-Tests hätten sich insbesondere die Ergebnisse bei nonverbalen Aufgaben verbessert, erklärte Greenfield.(APA/AP)

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