August war zwei bis drei Grad wärmer als im Durchschnitt

31. August 2001, 17:27
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Regenmenge war wesentlich geringer als letztes Jahr

Wien - Der heurige August hat die Österreicher mit prachtvollem Sommerwetter verwöhnt.

Dies geht aus der Wetterübersicht hervor, die von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik am Freitag veröffentlicht wurde. Der große Nachteil der vielen Sonnenstunden: Von der Normalregenmenge wurden im zu Ende gehenden Monat gebietsweise nicht einmal 20 Prozent erreicht.

Die Lufttemperatur lag im Monatsmittel zwei bis drei Grad über den Erwartungswerten, hieß es. Vom Norden und Westen Österreichs zum Süden und Osten hin wurden die Werte immer höher. Im Raum Graz und Bad Radkersburg war es um fast vier Grad wärmer.

Spitzenwerte

Die Spitzenwerte wurden zu Monatsbeginn am 2., 3. und 4. August und rund um den Marienfeiertag zwischen dem 14. und 16. registriert, die Werte lagen zwischen 30 und 34 Grad in Bad Radkersburg am 3. August. Frisch war es am 12. und 13. August mit Werten deutlich unter zehn Grad, nur kühle fünf Grad gab es am 12. in Freistadt und Zwettl. Das absolute August-Minimum wurde am 28. am 30. des Monats mit 2,6 Grad in Zwettl abgelesen.

Keine Maximalwerte

Zwar wurden heuer nicht die Maximalwerte vom August 2000 mit 35 bis 38 Grad erreicht, so die Experten, insgesamt war es heuer aber auf Grund der höheren Anzahl der Sommertage und heißen Tage wärmer.

Im Osten fiel nur 40 Prozent der üblichen Regenmenge

In den kühleren Landesteilen wurden die durchschnittlichen Monatsniederschlagsmengen gemessen, berichteten die Meteorologen. Örtlich wurden, bedingt durch heftige Gewitter mit ergiebigen Niederschlägen, sogar deutlich höhere Werte registriert. Im Osten fiel nur 40 Prozent der üblichen Regenmenge, im Süden und Südosten waren es nur 20 Prozent. (APA)

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