EU fördert Projekte für innovative Umwelt- Technologie

31. August 2001, 15:39
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Darunter fünf österreichische Vorhaben

Brüssel - Die EU-Kommission hat 103 innovative Umweltprojekte in der EU ausgewählt, die sie in den Jahren 2000/2001 fördert. Aus dem EU-Budget fließen dafür 59 Mill. Euro. Österreich ist mit fünf Projekten vertreten, die mit 2,4 Mill. Euro an EU-Mitteln unterstützt werden. Die gesamten Kosten der fünf Vorhaben belaufen sich auf 5,5 Mill. Euro.

Umweltprobleme der Stadt sollen besser berücksichtigt werden

Mit dem Projekt "Rumba" will die Stadtbaudirektion von Wien Gesetze, Verordnungen und Normen im Bauwesen so ändern, dass Umweltprobleme der Stadt besser berücksichtigt werden. Im Projekt "GOAL" will Graz seine Bürger motivieren, für kurze Strecken das Rad zu nehmen oder zu Fuß zu gehen. Außerdem sollen Berufschauffeure ausgebildet werden, um die Lärm- und Schadstoffbelastung in der Stadt zu verringern.

Biotreibstoffe

Weiters erhält die ABEX Gmbh Wien Unterstützung für die Einrichtung eines Logistik- und Produktionszentrums für Biotreibstoffe. Damit werde die Wettbewerbsfähigkeit von Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gefördert, so die EU-Kommission.

Erneuerbaren Baustoffe

Die "Gruppe Angepasste Technologie" (GrAT) erhält Förderungen für den Bau eines Demonstrationshauses aus erneuerbaren Baustoffen mit einem Energiebedarf unter 15 kWh/Quadratmeter und Jahr. Schließlich wird eine private Organisation im kleinen Walsertal bei der Entwicklung einer Umweltstrategie für sechs Gemeinden unterstützt.

Von 832 eingereichten Projekten wurden 103 gefördert

EU-weit hat die EU von 832 Projekten nur 103 für förderwürdig erachtet. In Österreich kamen von 27 Vorschlägen fünf zum Zug. Die EU schöpft daher nicht die gesamten in den Topf vorhandenen 79 Mill. Euro aus. Die Gesamtkosten der ausgewählten 103 Projekte liegen bei 180 Mill. Euro. (APA)

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