Landesmann zieht positive Bilanz

31. August 2001, 14:50
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... inklusive finanzieller Reserven

Salzburg - Eine positive Bilanz seiner zehnjährigen Tätigkeit bei den Salzburger Festspielen zieht der scheidende kaufmännische Direktor Hans Landesmann (69). Er habe in den vergangenen Jahren ein Gesamtbudget von 5,7 Milliarden Schilling verwaltet und könne der neuen Leitung sogar Reserven übergeben. Einzig wunder Punkt sei, dass es nicht gelungen wäre, die Kartenpreise zu senken, so Landesmann.

In seiner Ära seien nie Zusatzsubventionen beantragt worden und bis auf das Jahr 1999 (wo es zwei teure Opernproduktionen gegeben hat, Anm.) fanden keine gröberen Budgetüberschreitungen statt. "Aber diese Altlasten konnten in den beiden vergangenen Jahren bereinigt und abgedeckt werden", betonte Landesmann, der sich zufrieden über seine Tätigkeit bei den Salzburger Festspielen zeigte.

Junges Blut

Einzige Schattenseite sei, dass man so hohe Preise auf Grund der hohen Eigenwirtschaftlichkeit habe verlangen müssen. "Die höchste und zweithöchste Kategorie machen mir keine Sorgen. Aber mehr Karten sollten zu billigeren Tarifen angeboten werden. Bei den Jugendabonnements müssten noch weitere Reduktionen erzielt werden", meinte Landesmann.

"Auch für die Festspiele ist es gut, wenn es eine neue Blutzufuhr gibt", erklärte Landesmann, der sich schon auf seine Arbeit bei den Wiener Festwochen freut. Dort möchte er Musiktheater und "etwas Neues" - etwa Spezialprojekte - gestalten.(APA)

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