Grüne fordern "konkrete Aktionen" vom Hauptverband

31. August 2001, 13:58
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Öllinger: Nicht Sozialpartnerschaft nachweinen

Wien - Der Grüne Sozialsprecher Karl Öllinger fordert die Gewerkschaft auf, der Umfärbung des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger mit "konkreten Aktionen" entgegenzuwirken. Die ÖGB-Spitze habe unter dem Motto "alles ist möglich" Kampfmaßnahmen bis hin zum Generalstreik angekündigt. Öllinger wünscht sich nun, "dass den Ankündigungen der Gewerkschaftsspitze nun endlich handfeste Aktionen folgen".

"Nur eine moderne, aktive und konsequente Interessensvertretung wird jene Mobilisierung der Mitglieder erreichen, die für einen Erfolg der Urabstimmung notwendig wäre", meinte Öllinger am Freitag in einer Aussendung: "Statt dem von der Regierung abgeräumten Einfluss über die antiquierte und wenig demokratisch funktionierende Sozialpartnerschaft nachzuweinen, muss sich der ÖGB an den Interessen der eigenen Mitgliedern orientieren. Wer ernstgenommen werden will, muss sich auch selbst ernstnehmen und handeln." (APA)

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