PC-Nutzung in Österreich nimmt zu

31. August 2001, 13:57
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1,1 Millionen Haushalte besitzen Computer - Mehr als die Hälfte davon hat Netz-Zugang

Wien - Immer mehr Österreicher setzen auf Computer: Während 1989 nur sechs Prozent der Haushalte einen PC besaßen, waren es im vergangenen Jahr bereits 1,1 Millionen Haushalte - und damit 34 Prozent. Bereits mehr als die Hälfte der Computer-Besitzer hat auch einen Zugang zum Internet, so das Resultat einer stichprobenmäßigen Erhebung der Statistik Austria im September 2000.

Fast die Hälfte der Österreicher arbeitet beruflich oder privat mit einem PC. Im Alter von 15 bis 60 Jahren ist es bereits jeder zweite, wobei die Männer (54 Prozent) den Frauen (48 Prozent) leicht voraus sind. Bei den 15- bis 19jährigen sind es immerhin bereits zwei Drittel. Von den noch jüngeren nutzen 33 Prozent zumindest gelegentlich privat einen PC.

Private PC-Nutzung steigt mit Bildungsgrad

Zu Hause neigen eher Männer dazu, sich mit dem PC zu beschäftigen: Elf Prozent der Männer gaben an, den Computer fast täglich zu nutzen, bei den Frauen waren es sechs Prozent. Die Häufigkeit der privaten PC-Nutzung steigt mit dem Grad der Bildung. Rund 17 Prozent der Absolventen einer höheren Schule oder auch einer Hochschule verwenden den PC täglich. Dagegen fallen Absolventen einer mittleren Schule (7 Prozent) und eines Lehrabschlusses (5 Prozent) im Vergleich deutlich ab.

Auch im Beruf wird der PC immer wichtiger: In sechs Jahren hat die Zahl der beruflichen PC-Nutzer verdoppelt. Nach 21 Prozent 1994 nutzten im vergangenen Jahr bereits 41 Prozent Prozent der Erwerbstätigen einen Rechner. Auch am Arbeitsplatz entscheidet die Qualifikation über die PC-Nutzung: Pflichtschul- (14 Prozent) und Lehrabsolventen (31 Prozent) liegen auch hier deutlich hinter den Absolventen einer mittleren (61 Prozent) und höheren Schule (69 Prozent) sowie Hochschulabsolventen (68 Prozent). (APA)

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