Aktueller Forschungsaustausch in Innsbruck

31. August 2001, 12:24
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Symposium zu mulitdisziplinärer Forschung am Herzen und am Gehirn

Innsbruck - Die aktuellsten Forschungsergebnisse auf einem "ganz neuen Gebiet der mulitdisziplinären Forschung am Herzen und am Gehirn" wollen vom 6. bis 9. September rund 100 Wissenschafter bei einem internationalen Symposium in Innsbruck austauschen. Zu den Teilnehmern zählen renommierte Forscher unter anderem aus ganz Europa, USA, Kanada und Japan, teilten die Tiroler Landeskrankenanstalten Ges.m.b.H. (Tilak) am Freitag mit.

Bei dem Symposium "Nichtinvasive funktionelle Bildgebung" würden auch die Ergebnisse der in Innsbruck durchgeführten Studien diskutiert, die zur "internationalen Spitzenforschung" zählen. Es handle sich dabei um die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojektes der Technischen Universität Graz mit der Innsbrucker Uniklinik für Innere Medizin, das "völlig neue Wege" in der Diagnostik und der Therapie von Herzrhythmusstörungen aufzeigen soll.

Ziel des Projekts sei die Entwicklung einer Technik, mit der ohne direkten Eingriff die elektrische Aktivierungssequenz im menschlichen Herz bestimmt werden kann. Auf dieser Forschungsgrundlage sollen völlig neue Behandlungsmethoden entwickelt werden, die Herzrhythmusstörungen genauer erkennen und besser und mit einer höheren Erfolgsrate behandeln können.

Die medizintechnischen Geräte, die bei dem Forschungsvorhaben zum Einsatz kommen, seien derzeit nur in Innsbruck verfügbar. Sowohl die Tagung als auch die Präsentation der Ergebnisse bedeute für die Landeshauptstadt eine "deutliche Steigerung des Bekanntheitsgrades" dieses Forschungsstandortes in der Fachwelt. (APA)

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    foto: photodisc
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