ORF ab September durch eigene Repräsentantin bei ARTE vertreten

31. August 2001, 11:17
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Petra Gruber geht in die ARTE-Zentrale nach Straßburg

Der ORF, seit 1. April 2001 assoziiertes Mitglied des europäischen Kultursenders ARTE, ist ab September mit einem eigenen Repräsentanten in der ARTE-Zentrale in Straßburg vertreten. Petra Gruber von der für die Zusammenarbeit mit ARTE zuständigen ORF-Hauptabteilung Planung und Koordination (Leitung: Wolfgang Lorenz) wird vor allem den Programmaustausch und die Koproduktionen zwischen ORF und ARTE betreuen.

60 Programmstunden aus dem ARTE-Bestand

Gemeinsame Koproduktionsprojekte zwischen ORF und ARTE gibt es bereits seit 1998, durch den am 1. April 2001 in Kraft getretenen Assoziierungsvertrag wurde die Zusammenarbeit der beiden Sender ausgebaut. Aktuelle Beispiele für die Kooperation ist die TV-Krimi-Reihe "Polt muss weinen" oder Produktionen im Rahmen der Salzburger Festspiele. Mit dem Assoziierungsvertrag stieg das Volumen der Koproduktionen von jährlich ca. neun auf mindestens 24 Stunden an und die Investitionen in diese Koproduktionen wurden um das Doppelte erhöht. Der ORF erhielt Zugriff auf 60 Programmstunden aus dem ARTE-Bestand, im Gegenzug stellt der ORF ARTE 36 Stunden Programm zur Verfügung. (APA)

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