Japan entdeckt den Apfel

31. August 2001, 08:17
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Blutuntersuchungen zeugen von gesundheitsfördernder Wirkung

Tokio - Nicht nur der Volksmund, auch die japanische Wissenschaft hat die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels entdeckt. Bereits der Verzehr von zwei Äpfeln am Tag senke die Fettanteile im Blut und beuge Herz-Kreislauferkrankungen vor, sagte der Forscher Keiichi Tanaka vom Nationalen Institut für Obstanbau am Donnerstag.

Bisher hatte der Apfel in Japan einen schlechten Ruf. Er stand im Verdacht, dass sein Zuckeranteil die Fettwerte im Blut erhöhe. Aus diesem Grund wurden Äpfel in Japan nie populär.

Tanaka und seine Forschergruppe ließen 14 Freiwillige von 30 bis 57 Jahren drei Wochen lang eineinhalb bis zwei Äpfel pro Tag essen. Blutuntersuchungen ergaben, dass die Fettwerte der Testpersonen daraufhin um durchschnittlich über 20 Prozent zurückgingen. Ein Überschuss an Fetten im Blut kann zur Verhärtung der Arterien, zu Bluthochdruck und Herzinfarkten führen. Außerdem erhöhe der regelmäßige Verzehr der empfohlenen Menge an Äpfeln den Anteil des Vitamins C im Blut um 34 Prozent. (APA)

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