Da bleibt dem Papst die Spucke weg

30. August 2001, 21:46
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Papst sieht als Erster neue "Quo Vadis"-Verfilmung im Vatikan

Rom - Papst Johannes Paul II. hat am Donnerstag als Erster eine "Quo Vadis"-Verfilmung im Vatikan gesehen. Nach der dreistündigen Erstaufführung bedankte sich der Papst persönlich bei dem polnischen Regisseur Jerzy Kawalerowicz. Das katholische Kirchenoberhaupt lobte den Film als "ein atemberaubendes Werk". Der Film wurde im Vatikan gedreht. An der Vorführung nahmen neben dem Papst auch zahlreiche Kardinäle, Prälaten sowie mehrere tausend andere Gäste teil. Papst Johannes Paul II. gilt als Filmliebhaber. Im vergangenen Jahr kamen ihm sogar die Tränen, als er den Film "Pan Tadeusz" des bekannten polnischen Regisseurs Andrzej Wajda sah.

"Quo Vadis" basiert auf einer Vorlage des polnischen Romanautors Henryk Sienkiewicz, der 1905 für sein Buch den Nobelpreis erhielt. Es beschreibt die Legende des heiligen Petrus, der während der Christenverfolgung aus dem Kerker in Rom flieht. In einer kleinen Kapelle sieht er Jesus Christus vor sich und fragt ihn: "Herr, wohin gehst Du?" In den 50er Jahren wurde "Quo Vadis" als monströse Hollywood-Verfilmung mit Peter Ustinov als wahnsinniger Imperator weltberühmt. (APA)

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