Airbus: Nach Azoren-Notlandung - Kontrolle der Triebwerke

30. August 2001, 15:42
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A330-Maschinen mit Rolls Royce-Aggregaten - AUA nicht betroffen

Paris/Wien - Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat die Fluggesellschaften nach der Azoren-Notlandung eines Airbus A330 am vergangenen Freitag zur Kontrolle der Treibstoffzuführung zu den Triebwerken aufgefordert. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme für A330-Maschinen mit Rolls Royce-Aggregaten, sagte dazu ein Airbus-Sprecher am Donnerstag in Toulouse.

Die AUA ist von dieser Kontrolle nicht betroffen, erklärte ein Sprecher auf APA-Anfrage. Die A330 des österreichischen Unternehmens haben Pratt & Whitney-Triebwerke.

Bei der Notlandung auf den Azoren wurden neun Menschen verletzt. Sie war notwendig geworden, weil dem Airbus der kanadischen Gesellschaft Air Transat wegen eines Lecks der Treibstoff ausgegangen war. (APA/dpa)

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