efko-Konzern steigerte Umsatz um sechs Prozent

30. August 2001, 11:41
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Erfolgreichserlebnisse in Tschechien

Linz - Der oberösterreichische Gemüsevermarkter efko mit Sitz in Eferding konnte im Geschäftsjahr 2000/01 den Konzernumsatz (inklusive der zwei Betriebe in Tschechien und der Marke "Machland") um sechs Prozent auf 725 Mill. S (52,7 Mill. Euro) steigern. Das Betriebsergebnis ging um zehn Prozent auf 28 Mill. S zurück. efko-Geschäftsführer Franz Windischbauer zeigte sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Linz mit der Geschäftsentwicklung zufrieden.

Die andauernd kühle Witterung in den Monaten Juni und Juli habe zu einem verspäteten Beginn der heurigen Gurkenernte geführt, berichtete Windischbauer. Bis dato habe es keine einzige "Erntespitze" gegeben, einen noch größeren Ausfall könnte die erste Septemberhälfte bringen. Das Ziel von 8.000 Tonnen Einlegegurken werde man nicht erreichen, bis jetzt habe man 7,2 Tonnen geerntet.

Tschechien "äußerst zufriedenstellend"

"Äußerst zufriedenstellend" laufe das Sauergemüsegeschäft in Tschechien. Der Umsatz konnte im Kalenderjahr 2000 um 28 Prozent von umgerechnet 43,8 auf 55,9 Mill. S gesteigert werden. "Wir betreiben eine konsequente Markenpolitik, die Mitbewerber verschwinden vom Markt", erläuterte Windischbauer. "Wir rechnen damit, dass wir jetzt schon Nummer zwei in Tschechien sind." Im laufenden Geschäftsjahr rechnet der efko-Chef mit einer Steigerung von über 30 Prozent.

Zerschlagen habe sich hingegen das Engagement in Ungarn, es sei an den dortigen Preisvorstellungen gescheitert. In Polen sei man nach wie vor auf der Suche nach einem Partner, berichtete Windischbauer: "Die Gespräche laufen."

Am deutschen Markt will efko - nach der Übernahme des namensgleichen niederbayerischen Mitbewerbers - verstärkt auftreten. In Deutschland verfüge man über ein Vertriebsbüro, produziert werde nach deutschen Rezepturen in Österreich. Das deutsche Unternehmen sei hoch insolvent gewesen und habe zuletzt umgerechnet 281 Mill. S umgesetzt, so Windischbauer, der im laufenden Jahr mit einem Umsatz von an die 56 Mill. S rechnet. Man werde bundesweit liefern, mit Konzentration auf den Süden, was aber am hart umkämpften deutschen Markt sicher "kein Honiglecken" werde. (APA)

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