Zustimmung bringt Unbehagen

30. August 2001, 11:21
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Deutsche Filmwirtschaft warnt vor Wettbewerbsnachteilen durch Urheberrecht

Berlin - Die deutsche Filmwirtschaft hat vor Wettbewerbsnachteilen bei der Neuregelung des Urhebervertragsrechts in Deutschland gewarnt, gleichzeitig aber ihre "bedingte Zustimmung" signalisiert. In einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme mehrerer Verbände hieß es, das neue Urhebervertragsrecht müsse für die Filmwirtschaft praktikabel sein.

Ferner könne ein gesetzlicher Anspruch auf angemessene Vergütung nur realisiert werden, wenn die Position des Produzenten gestärkt werde und er seinerseits als Filmhersteller "auch einen Anspruch auf angemessene Vergütung durch die Verwerterseite hat". Die anstehende Gesetzesänderung sollte als Chance genutzt werden, den Film- und Medienstandort Deutschland insgesamt zu stärken.

Die Erklärung wurde unter anderem von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), der Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten und dem Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten unterzeichnet. (APA)

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