Anführer der "Texas-Sieben" bat um Todesstrafe

30. August 2001, 16:12
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Hatte bei dem Ausbruch einen Polizisten erschossen

Dallas - Ein Gefängnisausbrecher ist am Mittwoch von einem Gericht in Dallas im US-Staat Texas zum Tode verurteilt worden. Der 31-jährige George Rivas hatte auf der Flucht einen Polizisten erschossen. Rivas bat die Geschworenen um die Todesstrafe, um "nicht wie ein Tier" den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen zu müssen. Seine Anwälte hatten lebenslange Haft beantragt.

Rivas war am 13. Dezember vorigen Jahres zusammen mit sechs weiteren Häftlingen aus einem Gefängnis in Kenedy bei San Antonio ausgebrochen. Es war der größte Ausbruch in der Geschichte von Texas. Nach wochenlanger Flucht wurden sie erst im Jänner gestellt. Einer beging Selbstmord. Auf der Flucht begingen sie mehrere Straftaten, darunter einen Raubüberfall, bei dem ein Polizist getötet wurde. Rivas, der eine lebenslange Haftstrafe verbüßte, gilt als Anführer der Ausbrecher. Er ist der erste der Gruppe, dem der Prozess gemacht wurde. (APA/AP)

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