Deutscher Bundeswehrverband bleibt bei Kritik am Mazedonien-Einsatz

30. August 2001, 06:14
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Trotz breiter Bundestagsmehrheit fehlt der Glaube an Durchsetzbarkeit

Berlin - Trotz der breiten Bundestagsmehrheit für den deutschen Mazedonien-Einsatz bleibt der Bundeswehrverband bei seiner grundsätzlichen Kritik an der Mission. Sie werde nicht gelingen, sagte Verbandschef Bernhard Gertz der Chemnitzer "Freien Presse" (Donnerstag). Es sei ausgeschlossen, dass die UCK-Rebllen wirklich alle Waffen abgeben würden.

Dagegen lobte der Wehrbeauftragte des Bundestags, Willfried Penner (SPD), die breite Zustimmung. Sie sei sehr wichtig für die Soldaten, sagte er der "Nordwest-Zeitung" (Donnerstag). "Daraus können sie erkennen, dass es neben der sorgfältigen politischen Prüfung des deutschen Engagements auch eine breite Unterstützung für ihren Dienst gibt". (APA/dpa)

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