150.000. Mercedes der G-Klasse in Graz vom Band gelaufen

29. August 2001, 15:05
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Graz - Die österreichische Kfz-Zuliefergruppe Magna Steyr will am Grazer Standort der traditionellen Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik (SFT) bis Jahresende 2001 rund 1.300 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Personalstand soll damit um fast 30 Prozent von derzeit rund 4.700 auf über 6.000 Mitarbeiter erhöht werden. Magna Steyr begründete dies am Mittwoch mit der guten Auftragslage in der Automobil-Produktion und Entwicklung.

Der 150.000. Wagen der Mercedes G-Klasse ist heute Mittwoch im Werk der Magna Steyr Fahrzeugtechnik vom Band gelaufen. Die Produktion im Thondorfer Werk läuft seit 1979, damals noch bei der Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik. Das Fahrzeug ist weltweit sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich im Einsatz.

Zweite Produktionsschicht ab August

Beim Geländewagen-Klassiker der Mercedes-Benz G-Klasse, seit 1979 ein Aushängeschild für Automobile und Allradtechnik "made in Graz", erfordert die steigende Nachfrage nach diesem Modell die Einführung einer zweiten Produktionsschicht ab August. In den vergangenen zehn Jahren wurde im Einschichtbetrieb gefertigt. Mit der zweiten Schicht soll die Stückzahl um über 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden.

Sowohl beim Jeep Grand Cherokee als auch bei der Mercedes-Benz M-Klasse, die zum Großteil auf denselben Produktionsanlagen gefertigt werden, haben die neuesten Modelle die Nachfrage deutlich belebt, so dass auch hier ab Herbst die Produktion hochgefahren werden muss, hieß es von Seiten Magna Steyr. Von den 1.300 neuen Jobs sind tausend Stellen für die Produktion und weitere 300 für den Engineering-Bereich sowie für Qualitätswesen, Informatik, Logistik oder Beschaffung vorgesehen. Rund ein Drittel der tausend zusätzlichen Stellen in der Produktion will Magna Steyr mit Facharbeitern (Karosseuren, Schweißern, Lackierern, Kfz-Mechanikern und -Elektrikern, Betriebselektrikern und -Elektronikern) besetzen. Für die übrigen zwei Drittel der Produktions-Arbeitsplätze sollen knapp 600 Anlernkräfte eingestellt werden. (APA)

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    foto:mercedes
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