BorsodChem geht an Wiener Investoren

29. August 2001, 18:57
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Zweitgrößter Chemiekonzern Ungarns

Wien/Budapest - Die ungarische BorsodChem, zweitgrößter Chemiekonzern des Landes, wird mehrheitlich von der österreichischen CEE Oil & Gas Beteiligungs- und VerwaltungsGmbH, einer Tochter der Wiener Beteiligungsgesellschaft Vienna Capital Partner (VCP), übernommen.

Im Zuge eines öffentlichen Übernahmeangebots von 5300 Forint (20,9 EURO oder 287 S) pro Aktie gehen 43,17 Prozent der BorsodChem an die CEE. Zusammen mit den 16,06 Prozent, die bereits in CEE-Besitz standen, liege der Anteil der österreichischen Investoren nunmehr bei 59,23 Prozent. Dies gab CEE in einer Mitteilung vom Mittwoch bekannt.

Die Sibur International, Tochter des russischen Energieriesen Gazprom, hält weiter 24,8 Prozent an BorsodChem. Enthalten seien im 43,17-Prozent-Paket Anteile des CEE-Geschäftsführers Heinrich Pecina, des früheren OMV-Vorstands Heinrich Georg Stahl, weiters der Muttergesellschaft VCP (0,8 Prozent) sowie des ungarischen Staats (0,16 Prozent). Vorher waren weiters die russische MDM Bank, die Bank of New York und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung beteiligt. Knapp zwei Prozent hielt BorsodChem im eigenen Portfolio.

Die ungarische Wettbewerbsbehörde muss dem Deal noch zustimmen. (APA, DER STANDARD, Printausgabe 30.8.2001)

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