E-Buchhandel in den USA schraubt Erwartungen zurück

29. August 2001, 11:50
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Geringe Nachfrage trotz drastischer Preissenkung

Verlage und Online-Buchhändler schrauben in den USA ihre Erwartungen an einen schnellen und steilen Start von elektronischen Büchern zurück. "Ich glaube, jeder hat momentan die Bremse für E-Bücher gezogen", sagte Patricia Schröder, Präsidentin der Vereinigung amerikanischer Verleger. Die Nachfrage nach Büchern, die gegen eine Gebühr per Download vom Internet erworben werden, zog auch trotz drastischer Preissenkungen in den vergangenen Wochen nicht an, berichtete die "New York Times" am Dienstag.

Die Beraterfirma Anderson Consulting hatte noch kürzlich eine Studie vorgelegt, nach der digitale Bücher bis zum Jahr 2005 einen Anteil von zehn Prozent am gesamten Buchverkauf erzielen könnten. Inzwischen aber räumen Verlage wie Händler ein, dass kaum jemand digitale Bücher kauft.(APA/dpa)

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