Bereiche Netzinfrastruktur und Endkundenservice sollen getrennt werden

29. August 2001, 09:09
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Aufsichtsrat hat neue Struktur am Dienstag beschlossen

Wien - Die Telekom Austria (TA) will sich künftig stärker auf den Markt konzentrieren und hat dafür die bisher organisatorisch zusammengehörenden Wholesale (Netzinfrastrukturgeschäft) und Retailorganisation (Endkundenservices) getrennt. Das hat der TA-Aufsichtsrat gestern, Dienstag, Nachmittag in einer Sitzung beschlossen, teilte die TA am Mittwoch ad-hoc mit. Der Vorstand werde nun ein Konzept für die Umsetzung erarbeiten.

Die beiden Märkte seien fundamental verschieden mit unterschiedlichen Marktdynamiken, hieß es weiter. Damit die TA beide Märkte künftig optimal betreuen könnte, würden die beiden Bereiche getrennt. Von der neuen Organisationsstruktur erwarte sich die TA eine wesentlich bessere Position im Wettbewerb.

Implementierung der Innovationen

Die Erfolgsfaktoren für den Netzinfrastrukturservices-Bereich lägen in der Implementierung der Innovationen, in der Effizienz der Herstellungskosten, in der Qualität der Dienstleistung und in der geographischen Reichweite des Netzes. Im Endkundenservices-Markt lägen die Erfolgsfaktoren in der Stärkung der Kundenbeziehung, in der Service-Innovation und im Full Service Providing.

Die Telekom Austria gehört zu 47,8 Prozent der ÖIAG und zu 29,8 Prozent der Telecom Italia. 22,4 Prozent befinden sich in Streubesitz. (APA)

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