Mehr Geld für Jungunternehmer

28. August 2001, 16:30
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Nach Kürzung um ein Drittel im Jahr 2000 heuer wieder Zuschüsse von 550 Millionen Schilling

Wien - Nach den Problemen im Vorjahr, in dem über 1.900 Förderansuchen wegen Geldmangels unerledigt geblieben sind, laufen die Förderungen der Bürges-Bank für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) "wieder völlig problemlos". Das teilte die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit. Heuer zahlt die Bürges laut WKÖ rund 550 Mill. S (40 Mill. Euro) an Unternehmenszuschüssen aus.

2000 wurden die Mittel gekürzt

Vor einem Jahr sei die budgetäre Ausstattung der Bürges-Aktionen noch unbefriedigend gewesen: Im Bundesbudget 2000 seien die Mittel für die Bürges ursprünglich um mehr als ein Drittel gekürzt worden, von 478 Mill. S (1999) auf 297 Mill. S. Für Zahlungsverpflichtungen aus den Förderzusagen der Vorjahre habe es damit nicht mehr genügend Mittel gegeben. Negativer Effekt: ein laut WKÖ "riesiger Rückstau" bei den Förderansuchen.

Mittel aus Arbeitsmarktförderung umgeschichtet

"Im Rahmen der Budgetgespräche gelang es im Herbst des Vorjahres, die Regierung davon zu überzeugen, dass eine Mittelaufstockung für die Bürges zu Gunsten der kleinen und mittleren Unternehmen dringend notwendig ist", so WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Die Bürges-Mittel seien durch Umschichtungen von Mitteln aus der Arbeitsmarktförderung mittlerweile aufgestockt und der im Vorjahr entstandene Antragsstau abgearbeitet worden. Leitl: "Ich freue mich, dass die Regierung ihre Zusage gehalten hat." (APA)

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WKO
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