Fortschritt in der Erkennung angeborener Krankheiten bei Babys

28. August 2001, 14:24
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Statt bisher sechs können nun bereits 20 Krankheiten erkannt werden

Wien - Durch eine neue Methode können bei jedem Baby drei Tage nach der Geburt nun 20 statt sechs Krankheiten frühzeitig erkannt werden. Angeborene Krankheiten können so rechtzeitig erkannt werden. Durch einen Stich in die Ferse wird ein Tropfen Blut entnommen und in das Labor der Wiener Universitäts-Kinder-Klinik gesendet. Bei der neuen Methode handelt es sich um das Tandem-Massenspektrometer, das Krankheiten aus nur einem Blutstropfen erkennt.

Risiken, wie Diabetes und Übergewicht können erkannt werden und außerdem soll in Zukunft festgestellt werden können, ob jemand leicht zu Lungenerkrankungen neigt oder bei zu viel Alkoholkonsum zu einer Hirnschädigung neigt, sagte die Leiterin des Neugeborenen-Screeningprogrammes, Sylvia Stöckler-Ipsiroglu im Ö1-Gespräch. Technisch wird es in Zukunft auf jeden Fall möglich sein, weitere genetische Eigenschaften von Menschen früher erkennen zu können. (red)

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