Klimaphänomen El Nino kehrt etwas schwächer zurück

28. August 2001, 12:44
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Wassertemperaturen im Pazifik steigen bereits an

Genf - Das Klimaphänomen El Nino, das 1997 und 1998 das Wetter vor allem auf der südlichen Erdhalbkugel durcheinander brachte, kommt in abgeschwächter Form in den nächsten sechs bis neun Monaten wieder. Das teilte die Weltwetterorganisation (WMO) am Dienstag in Genf mit. Eine rasche Erwärmung und damit ein stärkerer El Nino-Effekt wird aber nicht erwartet. Die Temperaturen der Wasseroberfläche des Pazifik in der Region waren bis Mitte dieses Jahres auf normal zurück gefallen, steigen jetzt aber langsam wieder an. Der vergangene El Nino hatte 21.000 Menschenleben gekostet.

Wetteranomalie

El Nino ist eine alle paar Jahre auftauchende Wetteranomalie. Sie beginnt mit einer Veränderung der Windverhältnisse über dem Wasser des südöstlichen Pazifiks. Dies beeinflusst die Strömung, so dass die Oberflächentemperatur des Wassers um bis zu zwölf Grad steigt. Das wiederum verändert die Verdunstung, Wolkenbildung und Niederschläge vor allem in der südlichen Hemisphäre. (APA/dpa)

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