Menschenrechtler besorgt über Lage in der Cote d'Ivoire

28. August 2001, 11:24
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"Human Rights Watch" kritisiert Versäumnisse Gbagbos

Abidjan - In der westafrikanischen Republik Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) hat Staatspräsident Laurent Gbagbo nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" zu wenig für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung getan. Der frühere langjährige sozialistische Oppositionsführer Gbagbo müsse sicherstellen, dass seine Sicherheitskräfte alle Bürger schützen und nicht nur die seiner Ethnie, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung der in New York ansässigen Menschenrechtsorganisation.

Gbagbo habe es nach seiner von blutigen Unruhen begleiteten Wahl im Oktober "versäumt, glaubwürdige Schritte einzuleiten, um die Schuldigen der Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen", erklärt "Human Rights Watch". (APA/dpa)

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    DemonstrantInnen nach der umstrittenen Wahl Gbagos im Oktober 2000

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