Motor verboten: Red-Bull-Seifenkistenrennen

28. August 2001, 09:55
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Rollende Wäschekörbe, mobile Badewannen und 159 weitere skurrile Gefährte

Wien - Freunde des motorlosen Autorennsports dürfen sich auf einen der absoluten Höhepunkte der Saison 2001 freuen: Am kommenden Sonntag (2. September) findet im Kurpark Oberlaa in Wien das "1. Red Bull Seifenkistenrennen" statt. 161 in Heimarbeit gefertigte Boliden werden auf eine mehr als 800 Meter lange Strecke geschickt werden. Den Fahrern winkt als Hauptpreis eine "Mitfahrgelegenheit" in einem Formel-1-Wagen.

Die Begeisterung der Hobbypiloten war schon während der Bewerbungsphase "überwältigend". Laut den eingereichten Plänen werden nicht nur rollende Wäschekörbe und mobile Badewannen zu sehen sein, sondern auch so manches eigens konstruierte, hoch technische Gefährt.

Die Seifenkisten dürfen maximal zwei Meter breit und 2,4 Meter hoch sein. Das erlaubte Höchstgewicht beträgt 80 Kilogramm. Ansonsten gibt es kaum mehr nennenswerte Vorschriften. Lediglich eine Lenkung und eine Hupe ist Pflicht. Verboten ist hingegen jeglicher Antrieb.

Welches Team an die Spitze rollen wird, hängt nicht allein von der erzielten Zeit ab. Denn die Seifenkisten müssen sich auch einer gestrengen Jury stellen, welche die Kreativität des Bastelstückes bzw. des Auftrittes bewerten.

Der Sieger wird auf die Rennstrecke ins englische Silverstone reisen und dort bei den "Kollegen" vom Arrows-Team einen Doppelsitzer besteigen. Auf den Zweitplatzierten wartet ein Wagen, den er selber pilotieren darf: Er bekommt das Auto seiner Wahl - zumindest eine Woche lang. (APA)

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