Neue Führung soll AUA aus den roten Zahlen bringen

27. August 2001, 16:29
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Halbjahresverlust nach Steuer fast eine Milliarde Schilling

Wien - Die scheidenden Vorstände der Austrian Airlines-Gruppe (AUA, Lauda Air, Tyrolean Airways und Rheintalflug), Herbert Bammer und Mario Rehulka, hinterlassen der neuen Unternehmensführung ehrgeizige Ziele. Für das Gesamtjahr 2001 haben die beiden vor Journalisten zuletzt für die Gruppe ein ausgeglichenes Ergebnis nach Steuern prognostiziert. Zum Halbjahr haben hohe Treibstoffkosten, der starke US-Dollar, die Nahost-Krise, die Konjunkturflaute in den USA und Europa und der 37-Mill.-Euro-Verlust der Lauda Air das Ergebnis nach Steuer unbereinigt von minus 17,9 auf minus 72,4 Mill. Euro (996 Mill. S) gedrückt.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte im ersten Halbjahr unbereinigt von plus 7,5 Mill. Euro auf minus 31,5 Mill. Euro (minus 433 Mill. S). Das bereinigte EBIT betrug minus 21,3 (nach minus 17,7) Mill. Euro. Der operative Cash Flow halbierte sich von 34,1 auf 17,1 Mill. Euro. Die Umsätze stiegen hingegen um 38,5 Prozent von 747,9 Mill. Euro auf 1,04 Mrd. Euro (14,31 Mrd. S).

Die AUA-Gruppe hat 100 Flugzeuge und befördert jährlich rund 8 Millionen Passagiere in 100 Destinationen in 58 Ländern. Im Halbjahr 2001 beschäftigte die AUA-Gruppe im Schnitt 7.900 Mitarbeiter (plus 1,4 Prozent).

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