ZDF-Reporter erreicht Peking per Tauschhandel

27. August 2001, 15:04
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"Mein Konzept, mich auf mein Glück und gute Menschen zu verlassen, ist voll aufgegangen"

Dara Hassanzadeh (28), Mitarbeiter des Fernsehmagazins "ZDF.reporter", hat es per Tauschhandel von Mainz nach Peking geschafft. Nach einer rund zweitägigen Zugfahrt erreichte er am Montag die chinesische Hauptstadt, einen Tag vor dem selbst gesteckten Ziel. Hassanzadeh war am 1. Juli mit einem Rucksack voll Tauschwaren wie Barbiepuppen oder Mainzelmännchen und ohne Geld auf dem ZDF-Gelände in Mainz-Lerchenberg gestartet (etat.at berichtete).

"Sich auf gute Menschen verlassen ..."

Im Internet berichtete er seitdem über seine Erlebnisse als Tramper, Zugreisender und Tauschhändler während der rund 12.000 Kilometer langen Tour. "Mein Konzept, mich auf mein Glück und gute Menschen zu verlassen, ist voll aufgegangen", sagte der Online-Reporter am Montag nach seiner Ankunft in Peking, die er auf dem Platz des Himmlischen Friedens mit einem chinesischen Bier begoss. Die Kreditkarte, die er für Notfälle bei sich hatte, habe er nicht gebraucht.

Auf der letzten Etappe nach Peking verkaufte Hassanzadeh Spielzeugautos und ZDF-Kugelschreiber, die ihm seine Mainzer Kollegen nach Urumqi in China geschickt hatten. Dabei nahm der 28-Jährige umgerechnet rund 1.400 Schilling (101,7 Euro) ein, mit denen er sich jetzt bis zum Rückflug nach Deutschland am Donnerstag durchschlagen will. (APA/dpa)

ZUR NACHLESE
Barbiepuppen statt Geld - Reporter will per Tauschhandel nach Peking - Auf den Spuren von Marco Polo

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"ZDF.reporter"
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