Wiens bedrohte Tier- und Pflanzenarten

27. August 2001, 13:42
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Das "Netzwerk Natur" nimmt sich ihrer an

Wien - Die Wiener Umweltstadträtin Isabella Kossina hat am Montag das Wiener Arten- und Lebensraumschutzprogramm "Netzwerk Natur" präsentiert. Mit dieser Initiative werden seltene Biotope und mehr als achtzig Tier- und Pflanzenarten verstärkt geschützt und gefördert. Wien übernehme damit im Bereich des städtischen Arten- und Lebensraumschutzes nicht nur in Österreich, sondern "europaweit eine Vorreiterrolle", versicherte Kossina.

Wien ist demnach Lebensraum für Exemplare aus Flora und Fauna, die teilweise sogar vom Aussterben bedroht sind. 89 verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie zwölf Biotoptypen wurden in das Programm aufgenommen. Dazu gehören zum Beispiel Mittelspecht, Laubfrosch, Segelfalter, die Sibirische Schwertlilie und der Österreichische Zwerggeißklee.

Ziel dieses Projektes sei es auch, Natur in der Stadt erlebbar zu machen und die Bevölkerung aktiv einzubeziehen. Denn bekanntlich, so betonte Kossina, "schützt man nur das, was man auch schätzt". Laut ihren Angaben sind erste Pilotprojekte bereits gestartet - etwa jenes für Reptilien in den Weinbergen Wiens, in denen etwa die Smaragdeidechse und die Schlingnatter beheimatet sind. (APA)

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