"Rosmersholm": Nestroy-Preis-Favorit?

27. August 2001, 23:01
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Die Produktion des Burgtheaters "räumt ab" - wird kolportiert

Wien - Die Nominierungen für die zweite Auflage des "Nestroy"-Theaterpreises sind durchgesickert. Stark vertreten ist Peter Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens "Rosmersholm", wird in der "Presse" berichtet. Laut Jury-Vorsitzender Karin Kathrein ist das Auswahlverfahren jedoch noch gar nicht abgeschlossen, durchgesickerte Nominierungen wollte sie "sicher nicht bestätigen". "Das ist eine völlige Indiskretion, leider", meinte sie. Das Auswahlverfahren sollte "erst in der nächsten oder übernächsten Woche" abgeschlossen werden.

Georg Tabori für das Lebenswerk?

Die Nestroypreis-Gala soll am 10. November im Wiener Volkstheater stattfinden. Laut "Presse" wird George Tabori den Preis für das Lebenswerk bekommen. Als Nominierungen in den anderen Kategorien werden in dem Artikel genannt:

Beste deutschsprachige Aufführung:

  • Henrik Ibsens "Rosmersholm", Regie: Peter Zadek, Burgtheater
  • Botho Strauß' "Pancomedia", Regie: Matthias Hartmann, Bochumer Schauspielhaus
  • Und entweder Jon Fosses "Die Nacht singt ihre Lieder" (Regie: Falk Richter)
  • oder Elfriede Jelineks "Macht nichts" in der Regie von Jossi Wieler (beide Schauspielhaus Zürich)

Beste Regie:

  • Andrea Breth für "Der jüngste Tag", Ödön v. Horvath, Burgtheater
  • Peter Zadek für "Rosmersholm"
  • Dimiter Gotscheff für "Das Pulverfass", Dejan Dukovski, Schauspielhaus Graz

Beste Schauspielerin:

  • Andrea Clausen in "Drei Mal Leben" von Yasmina Reza, Akademietheater Wien
  • Angela Winkler in "Rosmersholm"
  • Judith Engel in "Bash" von Neil LaBute, Wiener Festwochen im Akademietheater.

Bester Schauspieler:

  • Sven-Eric Bechtolf in "Drei Mal Leben"
  • Gert Voss in "Rosmersholm"
  • Helmuth Lohner in Nestroys "Mein Freund", Theater in der Josefstadt.
  • (APA)
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