Kolumbien: Armee erschoss FARC-Kommandanten und vier Kämpfer

27. August 2001, 07:19
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Nach der Beschlagnahme einer illegalen Ölraffinierie

Bogota - Die kolumbianische Armee hat nach eigenen Angaben einen Kommandanten der linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) getötet. Zusammen mit vier weiteren Guerilleros sei Ruben Aguirre nahe der Stadt Pauna nördlich von Bogota erschossen worden, sagte ein Militärsprecher am Sonntag.

Aguirre, auch bekannt als "Alirio", führte die 11. von 51 Einheiten der FARC. Zuvor hatte die Armee eine illegale Ölraffinierie der FARC beschlagnahmt und dabei sechs Rebellen getötet. Sie führt zur Zeit mit 6000 Soldaten eine Großoffensive gegen die FARC, die mit 16.500 Kämpfern als größte Guerilla-Organisation des Landes gilt. (APA/AFP)

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