Ottenthal gegen Berliner Senat - Bayreuth wird teurer Bayreuth

27. August 2001, 20:10
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Berlin - Der Intendant des Berliner Theaters des Westens, Elmar Ottenthal, hat heftige Kritik an den Beschlüssen des Senats zur vollen Privatisierung seiner Bühne geübt, die ohne Absprache mit ihm gefallen seien. Der Senat will bekanntlich Ottenthals Vertrag, der eigentlich bis zum Jahr 2004 läuft, vorzeitig auflösen. Ottenthal sagte, er habe das Theater am 1. August 1999 in einer "desolaten wirtschaftlichen Lage" übernommen. Er sei weiterhin fest entschlossen, die Bühne mit geplanten Inszenierungen wie Dornenvögel wieder auf Erfolgskurs zu bringen. (dpa)


Bayreuth wird teurer Bayreuth

- Die Besucher der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth müssen im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Die Eintrittspreise werden um durchschnittlich fünf Prozent erhöht. Die teuerste Karte kostet künftig umgerechnet 2518 Schilling. Die 91. Bayreuther Festspiele beginnen am 25. Juli 2002 mit der Neuinszenierung von Wagners Tannhäuser. Regie/Bühnenbild: Philippe Arlaud. Musikalische Leitung: Christian Thielemann. (dpa)

(DER STANDARD, Print, 27.8.2001)
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