Waldbrände in den USA gehen zurück

26. August 2001, 15:25
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Trockenes Wetter könnte Gefahr jedoch wieder erhöhen

Portland - Die Großbrände auf zehntausenden Hektar Fläche im Westen der USA haben sich nach offiziellen Angaben abgeschwächt. "Die Brände haben in den vergangenen Tagen wegen der kühleren und feuchteren Wetterbedingungen nachgelassen", sagte ein Sprecher des Brandinformationszentrums in Boise am Samstag. Allerdings werde es wieder heißer und trockener, was möglicherweise neue Feuer entstehen lasse.

Mehr als 20.000 Feuerwehrleute waren in acht westlichen US-Bundesstaaten im Einsatz, um rund 30 Großbrände zu bekämpfen. Am Samstag standen noch rund 90.000 Hektar Fläche in Brand, etwa halb so viel wie vor rund einer Woche. Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits 1,16 Millionen Hektar Land vom Feuer verwüstet.

Der größte Brandherd blieb jener am Virginia-See im Osten des Bundesstaates Washington, wo 2600 Feuerwehrleute gegen die Flammen ankämpften. Die Brände hier haben mehr als 33.200 Hektar verwüstet und neun Häuser zerstört. Am schlimmsten betroffen war neben Washington der Bundesstaat Montana. Großfeuer wüteten auch in Kalifornien, Wyoming, Idaho, Oregon, Nevada und Utah. (APA/Reuters)

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