Lok Moskau-Trainer spricht von "Gesetzlosigkeit"

25. August 2001, 20:51
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Nach UEFA-Entscheidung für Neuaustragung gibt sich Tirols Gegner erbost

Moskau/Wien - Lokomotive Moskau hat am Samstag, einen Tag nach dem Urteil des Europäischen Fußball-Verbandes (UEFA), dass das Champions-League-Qualifikationsspiel gegen den FC Tirol zu wiederholen ist, gegen diese Entscheidung Protest eingelegt. Die Russen schickten den Einspruch innerhalb der vorgeschriebenen Frist von drei Tagen an die UEFA ab, diese muss nun auch über diesen beraten.

Lok Moskau beruft sich in ihrem Protest auf den Artikel 20, Absatz fünf der UEFA-Spielordnung, wonach Schiedsrichter-Entscheidungen Tatsachenentscheidungen sind. "Die Entscheidung, das Spiel nochmals auszutragen, ist einfach Gesetzlosigkeit", war Trainer Juri Sjomin erbost.

Sjomin beschwerte sich bitter. "Ich kann es nicht verstehen. Erstens war es ein Fehler des Schiedsrichters und nicht unserer und zweitens kann man laut UEFA gegen eine Schiedsrichter-Entscheidung nicht protestieren. Außerdem haben die UEFA-Delegierten den Matchbericht unterschrieben, also sollte alles klar sein", erklärte er. "Ich will nur wissen, wie lange die UEFA ihre Experimente auf Kosten des russischen Fußballs noch durchführen will. Aber wenn unser Protest abgewiesen wird, dann werden wir eben versuchen, auf dem Feld zu zeigen, dass wir die Besseren sind." (APA)

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