"Österreichische Idee" bei Innovationen gesucht

25. August 2001, 13:28
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Mehr Risikobereitschaft bei Projektentwicklung empfohlen

Alpbach - Bei Innovationen sollten heimische Forscher stärker eine spezifisch "österreichische Idee" entwickeln, notwendig sei eine Konzentration auf Felder, in denen wirklich Federführung erreicht werden kann. Zu diesen Empfehlungen kamen am Samstag die Teilnehmer des Arbeitskreises "Guter Forscher - guter Unternehmer?" bei den Alpbacher Technologiegespräche unter Leitung von Fritz Zumtobel, Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg.

Mehr Risikobereitschaft

Weitere Voraussetzungen, damit gute Forscher auch in Österreich gute Unternehmen werden können, seien die Entwicklung von mehr Risikobereitschaft in der Finanzierung von Projekten sowie die Änderung von rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Unternehmerisches Denken und Handeln müsse durchgängig in den Schulen und Universitäten verankert werden, heißt es in den Schlussfolgerungen des Arbeitskreises. Die "Brutszene" im Bereich der Forschungsaktivitäten an Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Technologiezentren sollte ausgebaut werden. Für die öffentliche Forschungsförderung wird eine stärkere Zusammenarbeit und mehr Transparenz der Programme gefordert.

"Innovation ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für den Standort Österreich und damit entscheidend für das Wohlstandsniveau unseres Landes", betont der Arbeitskreis. Es gelte deshalb nicht nur, die Innovationen in Forschung und Entwicklung zu erhöhen, sondern auch die Qualität und Effizienz der Forschung in Österreich zu steigern. (APA)

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