Wahr oder Falsch - Homosexualität von Ludwig II.

25. August 2001, 18:28
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Für die "Guglmänner" sind die Beweise über den Märchenkönig "Fälschungen"

München - Für die königstreuen "Guglmänner" sind die aufgetauchten Beweise für die angebliche Homosexualität des Märchenkönigs Ludwig II. "Fälschungen". Der Aschaffenburger Autor Robert Holzschuh hatte die Briefe ersteigert und deren Inhalte über Ludwigs homoerotische Aktivitäten veröffentlicht. Holzschuh erklärte, die Echtheit der Briefe sei vor der Auktion durch Sachverständige bestätigt worden.

Dies zweifeln die "Guglmänner" an: Es gebe keine Beweise, dass Ludwig II. diese Briefe eigenhändig geschrieben habe, erklärten sie am Freitag in München.

Die "Guglmänner" haben sich zur Aufgabe gemacht, die bis heute ungeklärten Umstände des Todes von Ludwig II. aufzuklären. Sie beziehen sich auf einen historischen Geheimbund, deren Mitglieder bei Königsbegräbnissen in schwarzen Mönchskutten einst dem Sarg vorausschritten. Ihr Wahlspruch lautet: "Media in vita in morte sumus." (Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben.) (APA)

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