Lila Autobahnpickerl soll 320 Millionen Euro bringen

24. August 2001, 12:15
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Preise für Vignetten bleiben 2002 unverändert

Wien - Nach der saftigen Erhöhung der Preise für die "Mautpickerl" im Vorjahr bleiben die Benützer der österreichischen Autobahnen im kommenden Jahr ungeschoren - oder werden zumindest nicht stärker belastet als im vergangenen Jahr: Die Preise für die Vignetten, die im kommenden Jahr lila sein werden, bleiben 2002 unverändert, wurde der APA im Verkehrsministerium bestätigt.

Die Österreichische Autobahnen- und Schnellstraßen-AG (ÖSAG) rechnet damit, 2002 durch Mehrverkäufe etwa vier Prozent mehr als heuer einzunehmen. Das wären knapp 4,4 Mrd. S (320 Mill. Euro) . Am kommenden Montag startet die Produktion von insgesamt 18 Mill. Stück neuen Vignetten, in die - um Fälschungen zu erschweren - erstmals ein zweidimensionales Hologramm integriert ist.

Wertschöpfung bleibt in Österreich

Die Wertschöpfung wird diesmal zur Gänze in Österreich realisiert. Nach einer europäischen Ausschreibung wird das gesamte Auftragsvolumen - an das Unternehmen Forster in Waidhofen/Ybbs gehen, das schon bisher die Jahresvignetten geliefert hat. Die niederösterreichische Firma wird heuer auch die Zweimonats- und Zehntagesvignetten drucken.

Nachdem die Vignettenpreise 2002 unverändert bleiben, wird für die Jahresvignette Pkw und Kfz bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht weiterhin ein "Blauer" fällig, Motorräder zahlen 400 S, Lkw bis 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht 8.000 S für ein Jahrespickerl. (APA)

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