Cisco baut Konzern um

24. August 2001, 14:44
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Netzwerkhersteller sieht erste Anzeichen für Stabilisierung - Umsätze erfüllen Prognosen

San Jose - Der Netzwerkhersteller Cisco sieht nach eigener Darstellung erste Anzeichen einer Stabilisierung des eigenen Geschäfts und hat mit dieser Aussage Technologieaktien in ganz Europa Auftrieb verschafft. "Wir waren über die Geradlinigkeit im Juli erfreut, und wir sind bisher auch erfreut über den August", sagte Cisco-Chef John Chambers am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Händler sagten, damit lindere Cisco bei den Investoren Unsicherheiten, die von den zuletzt düsteren Prognosen der Technologiekonzerne ausgelöst worden waren. Zudem kündigte Cisco an, sich künftig in elf statt bisher drei Technologiebereiche aufzuteilen. An den europäischen Börsen legten Technologieaktien am Freitag im Schnitt stärker als die Gesamtmärkte zu.

Umsatzentwicklung erfüllt Prognosen

Die Quartalsentwicklung bestätige bislang die früheren Prognosen, nach denen Cisco für das erste Quartal seines neuen Geschäftsjahres ein unverändertes oder bis zu fünf Prozent geringeres Umsatzvolumen erwartet, sagte Chambers weiter.

Händler werteten die Aussagen des führenden Netzwerkherstellers der Welt als Hoffnungsschimmer für die Aktienmärkten, wo Technologiewerte in den vergangenen Monaten tendenziell besonders stark verloren hatten.

Aktie legt zu

Nach den Aussagen legte die Cisco-Aktie im europäischen Handel im Einklang mit vielen anderen Technologiewerten am Freitag deutlich zu. An der Frankfurter Börse, an der die Cisco-Aktie ebenfalls gehandelt wird, stieg der Kurs bei relativ kleinem Handelsvolumen bis zum Mittag um rund sieben Prozent auf 19,65 Euro. Den regulären Handel an der US-Technologiebörse Nasdaq hatte die Cisco-Aktie am Donnerstag noch vor der Bekanntgabe der neuen Aussagen mit einem Plus von 1,7 Prozent bei 16,76 Dollar abgeschlossen. (APA/Reuters)

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