Peruanische Regierung fordert Sondervollmachten für Reformen

23. August 2001, 22:58
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Ministerpräsident: Kampf gegen Armut hat oberste Priorität

Lima - Die peruanische Regierung hat den Kongress in Lima um Sondervollmachten zur schnellen Umsetzung von Wirtschaftsreformen ersucht. Auf diese Weise könne die Wirtschaft des Landes in der erforderlichen Dringlichkeit angekurbelt werden, sagte Ministerpräsident Roberto Danino am Donnerstag vor den Abgeordneten. Ziel sei es, das Wirtschaftswachstum auf sechs Prozent pro Jahr zu steigern.

Angesichts der durchschnittlichen Steigerung von lediglich 1,5 Prozent in den vergangenen Jahren werde dies allerdings schwer zu erreichen sein. Zu den geplanten Maßnahmen gehören demnach ein neuer Sozialtarif für Strom für die ärmsten Peruaner, die schrittweise Aufhebung der Solidaritätssteuer, die Reform der Einkommenssteuer sowie ein neues Finanzierungssystem für den Bau von Sozialwohnungen. Oberste Priorität habe der Kampf gegen die Armut, betonte Danino. (APA)

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