Parteien für mehr Behindertenechte

23. August 2001, 20:32
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Gleichstellungsgesetz für Abhilfe

Wien - Nicht nur die Frage, wer für die Mängel im MQ verantwortlich ist, ist offen. Auch die Parteien sind uneinig, wer sich am besten für die Anliegen Behinderter einsetzt.

"Bereits im Dezember des Vorjahres wurde im Landtag eine Novelle zur Bauordnung beschlossen, die wesentliche Erleichterungen für behinderte Menschen gebracht hat," betont die Vorsitzende des Wiener Gemeinderatsausschusses für Wohnbau und Stadterneuerung, SP-Gemeinderätin Ruth Becher.

VP-Behindertensprecher Franz Karl sieht dagegen Säumigkeit der SP-Alleinregierung, die unter seinem Vorsitz erarbeitete Reform, sei nicht weiter verfolgt worden.

Ebenso wie FP-Sozialsprecher Johann Römer spricht sich Karl für eine Gleichstellungsgesetz für Behinderte aus. Die behindertenfeindliche Ausführung des MQ hält Römer für eine "klassische Fehlplanung". (aw, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24. 8. 2001)

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