94 Prozent der 500 Top-Unternehmen betreiben eine Homepage

23. August 2001, 14:31
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E-Commerce Aktivitäten werden aber zurückgestellt

Mehr als 93,8 Prozent der 500 größten Österreichischen Unternehmen haben derzeit einen eigene Homepage. Weitere 3,1 Prozent der Unternehmen planen, noch im Jahr 2001 ihren Online-Auftritt zu realisieren. Nur 3,1 Prozent besitzen keine Website und planen in Zukunft auch keine zu erstellen. Dies ergab eine Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informationsverarbeitung und Informationswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zum Vorjahr ist ersichtlich, dass die Nachfrage nach Internet-Informationen aus dem Web wächst. Mittlerweile aktualisieren deshalb bereits 55 Prozent der Unternehmen ihren Webauftritt täglich oder zumindest wöchentlich.

E-Business spielt eine relativ kleine Rolle

E-Business hingegen spielt bei der unternehmerischen Internetnutzung weiterhin eine relativ untergeordnete Rolle. Die Möglichkeit, Produkte via Internet zu verkaufen, zählt für die befragten Unternehmen nach wie vor nicht zu den wichtigsten Anwendungen des Online-Auftritts. Drei Viertel aller Unternehmen, die E-Commerce betreiben, wickeln weniger als 1 Prozent ihres Handelsvolumens über den elektronischen Weg ab.

Auch die Erwartungen, die die Unternehmen in den E-Commerce gesetzt haben, sind mittlerweile deutlich zurückgegangen. Eine Umsatzsteigerung durch den Internet-Handel erwarten sich nur noch 14 (2000: 24,5) Prozent der Unternehmen, mehr Kunden erhoffen sich nur noch 26,5 Prozent der Betriebe nach 30,2 Prozent im Jahr 2000. Lediglich an die Kostenersparnis glauben weiterhin nahezu unverändert 27,7 Prozent der Unternehmen.

M-Commerce Services werden kaum angeboten

Eine völlig untergeordnete Rolle spielt laut PcW noch der M-Commerce, der Internethandel via Handy. Zwar bieten bereits heute 21,7 Prozent der Unternehmer mobile Internetanwendungen für Mitarbeiter, wie den Zugriff auf Unternehmensdatenbanken und die Verwendung von Kalenderfunktionen. Für Kunden werden M-Business Services aber noch kaum angeboten, meint PwC. (APA)

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