Ifabo 2001: "Der Relaunch muss gelingen"

23. August 2001, 13:37
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Reed Messe führt verbessertes Leitsystem für Besucher ein

Mit einem erfolgreichen Relaunch der Ifabo rechnet drei Wochen vor dem Start der Veranstaltung Reed Messe Geschäftsführer Matthias Limbeck . "Ich bin überzeugt, dass der Weg stimmt", erklärte Limbek heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. "Insgesamt ist wichtig, dass der Relaunch gelingt. Eine kleine rote Null im Ergebnis ist in diesem Zusammenhang in Ordnung." Reed hat die Ifabo 2001 ausschließlich als B2B-Messe konzipiert.

Bisher 273 Aussteller

Drei Wochen vor dem Start der Messe hat Reed 273 fixe Zusagen von Ausstellern, davon nehmen über 170 zum ersten Mal an der Messe teil. Die Ifabo wird dieses Jahr auf 12.700 Quadratmetern Ausstellungsfläche stattfinden. Limbeck erwartet für die Messe insgesamt an die 30.000 Besucher. "Alles was über 30.000 Besucher ist macht mich glücklich." Auch das Voranmeldeservice werde gut angenommen, so Limbeck. Bisher liegen 3.800 Anmeldungen von Fachbesuchern vor.

Neues Leitsystem

Der Branchenmix der Messe konzentriert sich auf E-Intelligence, aufgaben- und branchenspezifische Software, Hardware, System- und Content-Provider sowie Netzwerke und Telekom. Ansprechen will die Messe auch Klein- und Mittelbetriebe, die maßgeschneiderte Lösungen suchen. Dieses Jahr kommt zum ersten Mal ein Leitsystem mit fünf farblich unterscheidbaren Hauptfeldern zum Einsatz: interne Abläufe, Wertschöpfung, Kundenbeziehung, neue Geschäftsfelder und Kommunikation. Dieses System erstreckt sich sowohl auf den Ausstellungsbereich als auch auf die parallel laufenden Workshops des Rat und Tat Forums. Etwa 80 Prozent der Aussteller haben eine Zuordnung zu einem der Bereiche vorgenommen.

"Keine eisschleckenden Kids"

Die Ausrichtung auf eine reine Business-Messe soll sich nach Limbeck auch in der Besucherstruktur niederschlagen. Limbeck strebt einen Verteilung von ein Drittel Entscheidungsträger und zwei Drittel User aus Unternehmen an. Jugendliche unter 18 sollen nur bei geführten Touren eingelassen werden. "Es sollen keine eisschleckenden Kids die Terminals blockieren", erklärte der Geschäftsführer der Reed Messe. Vergangenes Jahr waren von den 30.000 Besuchern 13.000 Jugendliche und Pensionisten, so Limbeck. Für den Consumer-Bereich überlegt Reed Messe ein eigenes Event ab 2004 oder 2005. (pte)

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