Leben am Limit

29. August 2001, 15:17
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Beim "Mountain Treck Carnico" im Gailtal werden die Grenzen der Athleten ausgelotet

Klagenfurt - "Mountain Treck Carnico" nennt sich ein Extremtriathlon, der heuer zum dritten Mal in der Umgebung von Kötschach-Mauthen im Kärntner Gailtal ausgetragen wird. Innerhalb von zwei Tagen müssen sportliche Gewaltleistungen zu Rad, zu Fuß und zu Wasser erbracht sowie 13.000 Höhenmeter bewältigt werden. Am Start sind Zweierteams in den Klassen Männer, Frauen und Mixed.

Los geht es am 31. August um 12.00 Uhr im italienischen Paluzza mit dem Mountainbike quer über die Karnischen Alpen nach Kötschach-Mauthen. Das Erschwernis: Der exakte Streckenverlauf wird erst kurz vor dem Start verraten. In der Nacht geht es dann zu Fuß über den 2.331 Meter hohen Polinik, den Theresienweg, den Cellon Stollen, einer Verteidigungsstellung aus dem Ersten Weltkrieg, und den Klettersteig "Weg ohne Grenzen" ins Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien. Die dritte und letzte Etappe beginnt am Grünsee und führt zur Mauthener Klamm. Dabei rutschen die Athleten durch Rinnen, springen bis zu zehn Meter hohe Wasserfälle hinunter und haben kurz vor dem Ziel beim Hydrosolarsee noch einen 30 Meter hohen Wasserfall zu bewältigen.

Im Vorjahr, als der Bewerb noch an einem Tag abgewickelt wurde, siegten Mario Bürger und Karl-Heinz Striediger vom Kärntner Team Hirter Bier in 14 Stunden und zehn Minuten.

Das Siegerduo kann sich über einen Scheck in Höhe von 50.000 Schilling (3.633 Euro) freuen. Das gesamte Preisgeld beträgt 125.000 S (9.082 E). An Nenngeld sind pro Person 1.200 S (87 E) zu entrichten. (APA)

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