Nach 47 Jahren verunglückter Bergsteiger in Spanien geborgen

23. August 2001, 12:40
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Der junge Mann war 1954 in Gletscherspalte gefallen

Huesca/Spanien - Rettungsmannschaften haben auf einem Gletscher in den spanischen Pyrenäen die Überreste eines Bergsteigers geborgen, der vor 47 Jahren tödlich verunglückt war. Der 29-jährige Joaquin Lopez Vall war nach Presseberichten vom Donnerstag 1954 in die Tiefe gestürzt, als er mit einem Freund bei Huesca den Margalida-Gipfel erreichen wollte. Da er in eine Gletscherspalte fiel, konnte er seinerzeit nicht geborgen werden.

Bereits im vergangenen Sommer hatten andere Bergsteiger Knochen unter der Eisschicht gesehen und Teile der Ausrüstung und den Personalausweis des Verunglückten entdeckt. Wegen schlechten Wetters war es damals nicht möglich, sich dem Fundort zu nähern. Nun habe die Eisschmelze die Skelettreste freigegeben. (APA/dpa)

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