Schlechte Zeiten für Mexikos Machos

23. August 2001, 09:23
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Geldstrafen oder Gefängnis für Belästigungen

Mexiko - Für Mexikos Machos sind harte Zeiten angebrochen, zumindest im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa. Dort steht öffentliches "Anbraten" jetzt unter Strafe.

Einer jüngst vom Regionalparlament verabschiedeten Strafrechtsreform zufolge können die auch anderswo im spanischen Sprachraum beliebten "piropos" - mehr oder weniger anzügliche Komplimente, die Möchtegern-Casanovas Passantinnen hinterzurufen pflegen - als "sexuelle Belästigung" mit Geldstrafen oder sogar Gefängnis geahndet werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der oder die Angesprochene Anzeige erstattet. (APA/dpa)

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