Tirol - Lok Moskau

22. August 2001, 23:32
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Jurij Sjomin (Lok-Trainer): "Nigmatullin war exzellent. Entscheidend war schon die Situation beim Kopfball von Zwyssig vor der Pause. Wir haben sieben Spiele in 24 Tagen gehabt und daher ist uns im Finish auch bei unseren Kontern die Kraft ausgegangen."

Kurt Jara (Tirol-Coach): "Die Mannschaft hat sich nichts vorzuwerfen, sie hat von der ersten Minute an versucht, nach vorne zu spielen. Der Freistoß war der erste Torschuss der Russen, dann war etwas die Luft draußen. Wir haben es dann weiter versucht und der Torhüter hat drei hundertprozentige Chancen gehalten. Wir hätten heute vier Stunden spielen können und der Torhüter hätte jeden Ball gehalten. Wenn ein Torhüter sechs hundertprozentige Chancen hält, dann kann man den Stürmern keinen Vorwurf machen."

Martin Kerscher (Tirol-Präsident): "Natürlich ist die Enttäuschung groß, wenn man am Geldkelch so nah vorbei geht. Aber so nahe war es gar nicht. Moskau war immer um den berühmten Schritt schneller. Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass wir das 1:3 aufholen können. Jetzt müssen wir hoffen, dass wir im UEFA-Cup einen angenehmeren Gegner bekommen. Die Mannschaft hat gekämpft, aber nicht wirklich eine Chance gehabt."

Stefan Marasek: "Der Europacup ist ein anderes Kaliber als die Meisterschaft. Zur internationalen Klasse ist es noch ein großes Stück. Wir sind weiter als im Vorjahr aber immer noch nicht weit genug."

Marco Zwyssig: "Natürlich sind wir sehr enttäuscht. Wir haben geglaubt, dass wir es packen können. Wir haben teilweise nicht schlecht gespielt, doch das Tor war teilweise wie zugenagelt. Gegen Schluss hatten wir Chancen im Minutentakt. Am Willen hat es sicher nicht gelegen."

Walter Kogler: "Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir haben uns erwartet, dass wir den Rückstand aufholen können. Natürlich war das schnelle Tor nach der Pause ein Schock, aber auch nach dem 1:0 haben wir noch genügend Chancen gehabt. Wir haben schon in Moskau unsere Chancen nicht verwerten können." (APA)

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