Virtuelle Visualisierung von Arbeitsprozessen auf der Berliner Funkausstellung

27. August 2001, 14:20
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... plus Rundgang durchs Guggenheim-Museum

Berlin - Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin stellen Fraunhofer-Forscher X-RoomsTM vor. Mit der Technik lassen sich Produkte und Arbeitsprozesse in einer virtuellen Umgebung visualisieren. So soll ein Besuch der IFA zu einem Abstecher ins spanische Bilbao verleiten. In einem Würfel können Messegäste bei einem Rundgang die außergewöhnliche Architektur des Guggenheim-Museums erkunden.

Der Betrachter bewegt sich dazu auf einem so genannten Stepper und kann mit einem Joystick seine Bewegungen selbst steuern. Ein integriertes Soundsystem sorgt für die entsprechende Geräuschkulisse. Eine Polarisationsbrille - eine Sonnenbrille mit Polfilter - ermöglicht die räumliche Wahrnehmung und sorgt dafür, dass der Gast in die virtuelle Welt eintauchen kann.

Die Technik für das Visualisierungssystem wurde in Kooperation von Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST sowie der TU-Berlin entwickelt. Die Projektions- und Systemtechnologie lässt sich beliebig von einer Wand auf bis zu sechs Wände - einen kompletten virtuellen Raum - erweitern. Basis für die Technik sind Standard-PCs mit dem Betriebssystem Windows 2000 sowie Projektoren und Leinwände.

Künftige Einsatzgebiete von X-RoomsTM sehen die FIRST-Wissenschaftler in Medizin und Biotechnologie, aber auch im Maschinenbau und der Verkehrstechnik, in Kunst und Architektur oder in einer neuen Generation von Unterhaltungsmedien.(pte)

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