SPÖ will betriebliche Qualifikation

22. August 2001, 13:56
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Regierung an "ökonomisch orientierter und humaner Zuwanderungspolitik" nicht interessiert

Wien - Die SPÖ fordert in der Zuwanderpolitik eine "gezielte Arbeitsmarktpolitik im Inland". Vor allem in der Lehrlingsausbildung und bei der Frauenbeschäftigung bestehe ein "immenser Aufholbedarf", meinte die Abgeordnete Marianne Hagenhofer in einer Aussendung. Unter gleich bleibenden Bedingungen würden in Österreich nämlich bis 2005 165.000 Arbeitskräfte fehlen.

Daher wundert sich die SP-Mandatarin, dass die Regierung entgegen der Empfehlung von Fachleuten die Quote für Zuwanderung verringere. Die wirtschaftspolitischen Argumente der ÖVP würden in diesem Zusammenhang nicht überzeugen. Die Quote für die so genannten Schlüsselkräfte solle zwar aufgestockt werden. Die damit einhergehenden Maßahmen würden diesem Vorhaben aber widersprechen. Die Quotierung sowie die 26.000 Schilling-Mindestlohnquote und der Unwille, den Familienzuzug aus der Quote zu nehmen, beweise, "dass die Regierung an einer ökonomisch orientierten und humanen Zuwanderungspolitik nicht interessiert sei". (APA)

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